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Samstag, 12. April 2008

Baseball

Nachdem ich bereits ein Basketballspiel hinter mir hab, war jetzt Baseball dran. Wieder etwas neues kennen gelernt. Zusammen mit Tara, Adam und Ricardo gings am Donnerstag nach der Arbeit direkt ins Rangers Stadion. Ich Held hatte zwar meinen Foto dabei, aber leider war die SD-Karte noch in meinem Laptop... So dass ich euch jetzt nichtmal ein Foto von Spiel zeigen kann. Adam hat nur eins von uns allen gemacht.

Ich hatte im Vorfeld schon öfters gehört, das Baseball recht langweilig sein soll. Stimmt, wenn man die Regeln nicht inne hat, gleich noch mehr:-) Nein, im großem und ganzen war´s schon ganz witzig. Die andern haben sich auch Mühe gegeben mir die Regeln so gut wie möglich zu erklären. Sie meinten aber auch, dass man hauptsächlich wegen der Atmosphäre hin geht. Die Leute kommen und gehen wie sie meinen und es wird während des ganzen Spiels eigentlich nur ununterbrochen gegessen und Bier getrunken. So kam´s mir zumindest vor. Wir sind auch füher gegangen (nach fast 3 Std), ich weiß gar nicht ob die Rangers gewonnen haben. Sie langen aber zumindest in Führung.

Freitag, 11. April 2008

Besuch aus Chicago

Am Freiag den 4.4. hab ich hier meinen ersten Besuch empfangen.
Anja ist auch Chicago angereist um sich mal Dallas ein wenig genauer anzusehen. Wir haben ziemlich viel gemacht am Wochenende. Freitag gings abends nach der Abholung erstmal zur Happy Hour ins Fox and Hounds um uns dort mit ein paar Leuten zu treffen. Später sind wir nach Uptown Dallas gefahren um noch was mit Tara und ihrer Freundin Laura zu machen. Die auch fürs Wochenende zu Besuch war. Wir waren erst was trinken und haben den Abend dann noch bei einem Essen ausklingen lassen.
Samstag stand natürlich Sightseeing in Downtown Dallas auf den Programm. Wir sind ein wenig rumgelaufen und waren im John F. Kennedy Museum.
Bisher hatte ich das ja noch nicht gemacht, aber natürlich stand für den Abend was typisch texanisches an. Folglich ein Besuch in den Stockyards um dort mal ein paar richtige Cowboys und natürlich ein Rodeo zu sehen. Wir haben uns dort mit Tara, Laura, Adam & Ricardo getroffen. Ich lass mal einfach ein paar Fotos sprechen:
Man hat dort das Gefühl, man betritt eine andere Welt. Leider sind durch die schnellen Bewegungen der Tiere die Bilder vom Rodeo nichts geworden.



Dallas ist ja auch bekannt durch die gleichnamige TV-Serie aus den 80ern. Den Sonntag haben wir genutzt der Southfork Ranch einen Besuch abzustatten. Sowie bei Sheplers ein paar Cowboystiefel und Hütte anzuprobieren.


Fussball

Ich hätte es ja bis vor kurzem selbst nicht für möglich gehalten, aber ich bin hier tatsächlich, mit ein wenig Überredung, dem neu gegründeten Firmen-Fussballteam beigetreten. Ich seh gerade schon bildlich vor mir, wie die ersten lachen:-)
Ich hab ja vorher noch nie gespielt, aber ich relativ schnell festgestellt, dass das gar nicht so schlimm ist weil ich nicht die einzige bin. Es geht in erster Linie darum Spaß zu haben. Wir haben auch chice grüne Trikot´s mit Firmennamen bekommen. Gespielt wird im gemischten Team, eine Manschaft besteht aus 3 Frauen, 3 Männern plus Torwart. 2 mal 20 Min. Die Saison hat erst gestartet. Leider waren wir bisher noch nicht erfolgreich. Aber ich hoffe natürlich, das ändert sich noch in den nächsten Wochen. Aber es macht ziemlich Spaß, auch wenn ich anfangs Bedenken hatte!

Nachtleben

Weg gehen, und die ganze Nacht durchfeiern, so wie man das in Deutschland machen kann, ist hier nicht möglich. Um zwei Uhr ist Sperrstunde, dann schließen sämtliche Clubs und Kneipen. Lediglich die Fastfoodketten haben die ganze Nacht auf, so dass meist dort der Abend noch ein wenig verlängert wird.
Mittlerweile habe ich ganz gut Anschluss gefunden und einen festen Kreis von Leuten, mit denen ich regelmäßig Kontakt hab und was mache (Mittagspause, Happy Hour, Fussball, Wochenende) Hier mal ein paar Fotos, wo wir einen tollen Abend in einem libanesischen Restaurant mit angeschlossenem Tanzbereich verbracht haben.

Tara und Jimmi/ Lupita und husband


Ahmad, Tara, Ricardo, Justin, Adam & Lupita / zusammen mit Ahmad

Tara, Ricardo, Justin / Adam

Besuch in einer Kirche

Ostern habe ich genutzt um hier einen Gottesdienst zu besuchen. Es hat sich angeboten, da Mei mich gefragt hatte, ob ich sie nicht in ihre Kirche begleiten möchte. Es war so ganz anders wie bei uns. Es gibt hier super viele verschiedene Ausprägungen/Glaubensrichtungen. Ich war in einer Christ Bible Church. Das ganze hatte überhaupt nichts von einer Kirche im klassischen Sinne wie ich es kenne. Die Räumlichkeit war ziemlich groß, vom Aufbau hat es mich eher an einen Vortragssaal/Theater erinnert, Sitzreihen im Halbkreis, nach oben hin aufsteigend + Oberrang. Im Zentrum eine "Bühne". Altar usw. nicht vorhanden, kein christliches Symbol wie z.B. ein Kreuz, lediglich ein Bistrotisch, der dem "Priest" als Abstellfläche für sein Glas Wasser gedient hat. Begonnen wurde mit dem singen einiger Lieder von einem Chor, unterstützt von einer Band mit Schlagzeug, E-Gitarre und allem drum und dran. Sehr lebendig. Eins der Lieder hab ich sogar aus der kath. Kirche gekannt, Text war natürlich anders, aber die Melodie war die gleiche. Danach hat der Priester mit seiner Ansprache begonnen. Es wurde kein Wort darüber verloren, dass Ostern ist, es ging mehr um allgemeine Themen wie Nächstenliebe usw. Zwischendurch kam ein Mann auf die Bühne der über die Wasserknappheit in Südafrika berichtet hat. Es wurde ein Film dazu gezeigt, in der am Ende eine Hilfsorganisation um Spenden gebeten hat. Danach hat eine Frau ihre Lebensgeschichte erzählt, wie sehr ihr Gott dabei geholfen hat ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Geendet hat das ganze mit einem Film, der die Botschaft vermittelt hat, dass Gott überall ist.
Dinge wie Gabenbereitung, Kommunion gabs natürlich nicht.
Ich muss sagen, dass ich das sehr interssant fand.
Danach gings zu Freunden von Mei, zum Osterbrunch. War ein sehr schöner Tag, es waren ca. 30 Leute dort, alle sehr aufgeschlossen und freundlich. Am meisten hat mich beeindruckt, dass dort einen Ami kennen gelernt hab, der deutsch konnte. Sowas findet man hier nicht so schnell. Er war noch nie in Deutschland, aber er hat´s im College gelernt.

Six Flags

Am Karfreitag hab ich mit Tara zusammen das gute Wetter genutzt um den freien Tag im Six Flags Freizeitpark hier um die Ecke zu verbringen. Wir haben uns direkt einen Season-Pass gekauft. Trotz mehrfacher Vorwarnungen, dass wir uns besser einen anderen Tag aussuchen sollten, haben wir es darauf angelegt. Natürlich war die Hölle los, weil jeder frei hatte und wir haben eigentlich den ganzen Tag mit stundenlangem Warten in irgendwelchen Schlangen verbracht...:-) Dabei hab ich mir gleich noch einen richtig heftigen Sonnenbrand im Gesicht geholt. Es war nicht heiß, angenehmens T-Shirt Wetter, dass die Sonne so aggresiv ist hätte ich nicht gedacht. Das passiert mir auf jedenfall nicht nochmal.

War aber ein witziger Tag, auch wenn wir fix und fertig waren, als wir um zehn den Park verlassen haben. Wir hatten am Vortag Fussballtrainig und beide nen netten Muskelkater, das ewige rumstehen hat nicht gerade zur Verbesserung beigetragen....

Montag, 17. März 2008

Nicht wundern

Ich bin gerade dabei hier ein wenig am Layout meines Blogs rumzuspielen. Hab irgendwie noch nicht das passende gefunden. Mal passt die Farbe nicht, mal kann man durch den Hintergrund die Fotos nicht so gut sehen... Ich bin noch nicht zufrieden. So Dinge wie "aktuelles Wetter" fehlen auch noch. Kommt aber jetzt nach und nach wenn ich ein wenig Zeit hab. Was mich nur am meisten ärgert, ich hab´s geschafft bei meinen Spielereien meine Linkliste zu den anderen Informanden rauszuwerfen. Die darf ich also schön brav neu anlegen... Aber das mach ich erst wenn das Layout dann endgültig steht.

Wochenende

Was hab ich so gemacht?
Am Freitag gings nach der Arbeit zur Happy Hour zu Fox & Haunts, einer Art Kneipe/Sportsbar. Es gibt eine Gruppe von Kollegen, aus den verschiedensten Abteilungen, die sich dort regelmäßig trifft. War ein witziger Abend und für mich eine tolle Gelegenheit neue Leute kennen zu lernen, sowie den Kontakt zu anderen zu vertiefen.
Am Samstag war dann man wieder shoppen angesagt. Dieses mal zusammen mit Mei, einer Kollegin (auch wenn wir arbeitstechnisch nichts miteinander zu tun haben). Mei kommt aus Malaysia, hat aber in den Staaten studiert und lebt schon ein paar Jahre hier. Wir haben einen klasse Tag miteinander verbracht, den wir dann bei nem super leckeren chinesischen Essen ausklingen haben lassen. Von dem Essen träum ich jetzt noch, ich muss mich mal gesondert ein wenig über das Essen und die Lebensmittel hier auslassen... das würde jetzt den Rahmen sprengen... Ich war dann erst recht spät daheim und bin direkt totmüde ins Bett gefallen. Sonntag war zuerst eigentlich ein Treffen mit einer anderen Kollegin geplant, das hat aber dann aus Zeitgründen ihrerseits nicht funktioniert. War aber nicht so schlimm, hab eh mal wieder fast den ganzen Tag (diesmal warens 7 Std) dafür gebraucht, bis ich nahezu alle meine Lieben in Deutschland angerufen hatte. Was müsst ihr auch immer alle so lange mit mir quatschen???:-) Nein, ist mir ja auch wichtig und freut mich total, dass das immer so gut klappt und ich mitbekomme was bei euch so los ist!
Das Wochenende war auf jedenfall mal wieder viel zu schnell vorbei.

Sonntag, 9. März 2008

Einkaufen

Das macht hier natürlich richtig Spaß. Hab selbstverständlich den Outlet´s schon ein paar Besuche abgestattet. Kleidungsmäßig gibt´s hier alle Marken die bei uns auch geläufig sind. Es ist natürlich viel günstiger wie in Deutschland und wenn man dann noch den aktuellen Dollarkurs beachtet.... Muss ich ehrlich zugeben, dass ich mich da schon zurück halten muss. Bin ja noch eine ganze Weile hier und kann noch oft einkaufen gehen.

Hab natürlich auch schon einem typischen "Texas"-Laden einen Besuch abgestattet. Ist schon ganz witzig mal durch die Regalreihen, gefüllt mit Cowboystiefel zu laufen. Bisher konnte ich mich aber noch nicht damit anfreunden, mir irgendetwas in der Richtung zuzulegen, auch wenn ich´s eigentlich schon alleine aus Spaß unbedingt machen müsste:-) Aber solche Stiefel sind alles andere als günstig. Da ist man schnell mit 160 Dollar dabei. Nach oben sind natürlich keine Grenzen, die teuersten die ich gesehen habe, lagen bei 1500 Dollar. Was die Optik betrifft, das ist teilweise schon stark Geschmackssache, da halte ich mich besser mit einer Aussage zurück... Aber im Alltag sieht man hier schon hin und wieder, vor allem Männer, mit solchen Stiefel, Hut und rießiger Gürtelschnalle rumlaufen. Eben so wie man sich einen typischen Texaner vorstellt!

Schnee in Texas

Ja, das mit dem lieben Wetter ist hier so eine Sache. Würde ich diese großen Temperatursprünge, innerhalb kürzester Zeit, hier nicht fast täglich erleben würde ich es nicht glauben. Letzte Woche Samstag z.B. da war es den ganzen Tag über schön sonnig, T-Shirt Wetter, ca. 25 Grad. Selbst nachts war es noch so mild, dass man keine Jacke brauchte. Sonntag war es dann schon nicht mehr ganz so schön, aber noch mild. Montag, hat´s dann tatsächlich abends begonnen zu schneien! Das ist hier wohl eine totale Seltenheit! Es war dann auch kalt genug, dass der Schnee über Nacht liegen geblieben ist. Dienstag bin ich dann natürlich in meiner Daunenjacke zur Arbeit. Hatte ja morgens nur um die 0 Grad. Als ich Abends das Büro verlassen hab, war es dann wieder so warm, dass man problemlos ohne Jacke zum Auto laufen konnte. Naja und am Donnerstag hatten wir dann zur Abwechslung mal den ganzen Nachmittag Eisregen, hat ausgereicht, dass die Flüge am DFW-Airport abgesagt wurden.

Mein Apartment

Wie ich ja bereits geschrieben habe, bin ich nach zwei Wochen im Hotel in mein eigenes Apartment gezogen. Ich wohn nun in einer Apartmentanalge in Euless, hab von hier aus 10 Min zur Arbeit und so 20-25 Min nach Dallas und nach Fort Worth, zum Flughafen ist es auch nicht weit. Fühl mich ganz wohl hier. Es war anfangs gar nicht so leicht etwas passendes zu finden. Es gibt hier zwar überall diese Anlangen, aber da ich was möbliertes gesucht habe, und das hier nicht so üblich ist, wars nicht so einfach. Man kann zwar auch problemlos Möbel mieten, aber das ist relativ teuer. Aber durch einen deutschen Kollegen bin ich dann auf diese Anlange hier gestoßen. Umziehen ist hier relativ einfach, innerhalb von 2-3 Tagen ist alles formale erledigt und man kann einziehen. Alles sehr unkompliziert.

Die Anlagen hier haben nahezu alle, einen Pool, Tennisplätze und einen Fitnessraum. Ist natürlich nicht alles eins zu eins mit unserem deutschen Standard zu vergleichen, aber es ist sauber und völlig in Ordnung.
Musste aber natürlich erstmal ein wenig einkaufen (Küchenaustattung usw.) aber da hatte ich auch ziemlich Glück, da Robert, ein deutscher Kollege vor einigen Tagen zurück gegangen ist und mir seinen Hausstand überlassen hat und ich mir solche sagen wie Bügeleisen, Staubsauger usw. nicht selbst zulegen muss. Denn was mach ich denn mit den Dingen wenn ich wieder zurück gehe? Man muss auch sagen, dass die Amerikaner total nett und hilfsbereit sind, so hab ich z.B. nach Feierabend in einer Bar mit dem Mann einer Kollegin darüber unterhalten, dass ich noch schauen muss wie ich das mit einem Fernseher mache. Zwei Tage später hatte meine Kollegin einen super Fernseher dabei den ich für meine Zeit hier haben kann. Wirklich klasse!


Hier mal ein paar Fotos meiner typisch amerikanischen Bleibe:


Dallas Mavericks

Durch Michael, einem Nürnberger Kollegen, der aufgrund einer Geschäftsreise ein paar Tage hier war, bin ich schneller als gedacht bei meinem 1. NBA Spiel gewesen. Dallas Mavericks vs. Memphis Grizzlies. Das ganze fand im American Airlines Center in Dallas statt. Eine rießige Halle. War allerdings nicht ganz ausverkauft. Dirk hat natürlich auch gespielt. Es ist wirklich wahnsinn, wieviele Fans er hier hat und wieviele ein Trikot mit seinem Namen tragen. Und er ist richtig groß, wir sind zwar schon ein Stück weit vom Spielfeld entfernt gesessen, aber es war trotzdem unübersehbar, dass er einer der größten im Team ist. Die Mav´s haben natürlich gewonnen. Mit 92:81 Punkten. War super interssant das mal zu sehen. Wobei einem das Spiel in der Halle nicht so schnell vorkommt wie wenn man es dann später im Fernseher sieht.

Ankunft in Dallas

Nach 11 Stunden Direktflug und mit einer Stunde Verspätung bin ich dann am Donnerstag, den 31. Januar um 15:30 Uhr Ortszeit am Flughafen DFW angekommen. Bei warmen 20 Grad. Die Einreise in die Staaten hat problemlos geklappt und ich wurde auch direkt sehr nett von Wendy und Tara (zwei Kolleginnen) empfangen.
Die beiden haben mich dann zu meinem Hotel gebracht und ich konnte mich ein wenig erholen. Freitag war dann direkt mein erster Arbeitstag. Wendy hat mich morgens abgeholt (ohne Auto ist man hier schlichtweg verloren) und mich zur Firma mitgenommen. Dort war auch soweit schon alles bestens für mich vorbereitet, Arbeitsplatz, PC usw. Mir wurden die Kollegen vorgestellt und ich hab auch direkt an der ersten Besprechung teilgenommen. Das Team ist ziemlich jung, multikulturell und alle sehr sympathisch.
Da ich kein Auto hatte, war ich am ersten Wochenende erstmal ans Hotel gebunden. Es ist wirklich unglaublich, es ist hier alles sehr weitläufig und es gibt meist nichtmal Gehwege. Die Firma und das Hotel sind in Grand Prairie, das liegt direkt zwischen Dallas und Fort Worth, in beide Städte so ca. 20-25 Min mit dem Auto. Glücklicherweise haben mich dann Samstagabend Wendy und ihr Mann abgeholt um mit mir nach Downtown Dallas zu fahren. Wir waren zusammen im Historic District West End in einem Steakhouse und danach noch einen Cocktail trinken.


In der ersten Woche war ich dann erstmal gut damit beschäftigt, mich an alles zu gewöhnen und alles wichtige zu organisieren. Dank der Hilfe von Udo, einem deutschen Kollegen und ehemaligen SBTS´ler ist mir vieles einfacher gefallen. Er hat mir bei der Eröffnung eines Bankaccounts geholfen, mir viele Tipps für die Appartmentsuche gegeben und mit mir meinen Mietwagen in Plano abgeholt. Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich war, nach fünf Tagen endlich ein Auto zu besitzen und folglich endlich selbst mobil zu sein.
Das Auto wird alle vier Wochen getauscht, einmal kann ich es um vier Wochen verlängern.
Hatte Glück und gleich direkt eine besser Klasse als gebucht bekommen. Für den Anfang ist es also ein Pontiac Grand Prix GXP geworden. Ein V8 mit 300PS :-) Macht schon Spaß damit zu fahren, ist aber natürlich ein Automatic. Und dann ist da ja auch noch die Sache mit den Speedlimits. Schneller wie 65 mph (ca. 100 kmh) darf man ja hier nicht fahren... Was soll man da noch sagen?! Aber anscheinend ist es selbst für amerikanische Verhältnisse ein ganz gutes Auto. Zumindest werd ich regelmäßig auf irgendwelchen Parkplätzen darauf angesprochen.
In diesem Zimmer hab ich die ersten zwei Wochen hier verbracht. Ab dann hatte ich meine eigenen vier Wände. Wobei ich mich natuerlich an den Service im Hotel schon hätte gewöhnen können:-) Aber ich bin auch froh, nun was eigenes zu haben.


Abschied

Am Montag den 29. Januar gings dann nachmittags wieder zurück nach Hause. Bis zu meinem Flug am Donnerstag Morgen war nicht wirklich viel Zeit, so dass die beiden Tage für mich sehr stressig wurden. Auspacken, Wäsche waschen, wieder neu packen, letzte Besorgungen machen, und sich mal wieder verabschieden. Den Abschied von Freunden und Kollegen in Köln hatte ich ja bereits im Dezember hinter mich gebracht.
Vor Berlin, war Anfang Januar aus verschiedenen Gründen der Abwesenheit Ende Januar, bereits meine Familie dran. Und den Abschluss haben dann die Freunde gemacht.
Am Donnerstag gings dann morgens um vier mit dem Leihwagen nach Frankfurt. Dort haben mich dann Kathrin und Güran empfangen um mich auch noch zu verabschieden. Da es ja der unsinnige Donnerstag war und ich den Karneval in Köln leider nicht mehr mitmachen konnte, hat mich Kathrin, als Kölsches Mädl, natürlich würdig verabschiedet!


Hier nochmal allgemein ein großes DANKESCHÖN für all die Wünsche und die vielen persönlichen Dinge die ich von euch allen bekommen hab! Hab mich rießig gefreut und hab natürlich alles eingepackt, die Sachen haben einen ganzen Rucksack gefüllt!


POS Berlin

So, dann geb ich mal mein bestes, hier regelmäßig darüber zu berichten, was ich während meinem Infojahr im Land der unbegrenzten Möglichkeiten so alles erlebe.

Bin jetzt schon eine Weile hier, aber ich gehe nochmal ein wenig in der Zeit zurück um von Anfang an zu berichten.

Die Vorbereitung in Berlin im Rahmen des POS (Performance Oriented Seminar) sind wie im Flug vergangen. 29 junge Leute aus ganz Deutschland, mit Einsatz in der ganzen Welt, für 4 Wochen zusammen in der Hauptstadt. Ich denke ich brauche nicht näher darauf eingehen und sage nur, dass es für mich eine klasse Zeit war. Da wir nicht nur im Rahmen der Seminare/Planspiele und Trainings sondern auch in der Freizeit eine wirklich unvergessliche Zeit mit viel Spaß zusammen verbracht haben und ich die Möglichkeit hatte super viele nette Leute kennenzulernen. Freu mich natürlich schon jetzt auf das Wiedersehen im Dezember in München zum Abschlussseminar. Ein Highlight möchte ich doch noch hervorheben. Der 1A organisierte Jungesellenabschied von meinem ehemaligen Amberger Azubikollegen Björn, der während unserer Zeit in Berlin gefeiert wurde, da er noch vor seiner Ausreise nach Brasilien seiner Freundin das Ja-Wort gegeben hat. An dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch!