Samstag, 12. April 2008
Baseball
Freitag, 11. April 2008
Besuch aus Chicago
Samstag stand natürlich Sightseeing in Downtown Dallas auf den Programm. Wir sind ein wenig rumgelaufen und waren im John F. Kennedy Museum.
Fussball
Ich hätte es ja bis vor kurzem selbst nicht für möglich gehalten, aber ich bin hier tatsächlich, mit ein wenig Überredung, dem neu gegründeten Firmen-Fussballteam beigetreten. Ich seh gerade schon bildlich vor mir, wie die ersten lachen:-)
Ich hab ja vorher noch nie gespielt, aber ich relativ schnell festgestellt, dass das gar nicht so schlimm ist weil ich nicht die einzige bin. Es geht in erster Linie darum Spaß zu haben. Wir haben auch chice grüne Trikot´s mit Firmennamen bekommen. Gespielt wird im gemischten Team, eine Manschaft besteht aus 3 Frauen, 3 Männern plus Torwart. 2 mal 20 Min. Die Saison hat erst gestartet. Leider waren wir bisher noch nicht erfolgreich. Aber ich hoffe natürlich, das ändert sich noch in den nächsten Wochen. Aber es macht ziemlich Spaß, auch wenn ich anfangs Bedenken hatte!
Nachtleben
Weg gehen, und die ganze Nacht durchfeiern, so wie man das in Deutschland machen kann, ist hier nicht möglich. Um zwei Uhr ist Sperrstunde, dann schließen sämtliche Clubs und Kneipen. Lediglich die Fastfoodketten haben die ganze Nacht auf, so dass meist dort der Abend noch ein wenig verlängert wird.
Mittlerweile habe ich ganz gut Anschluss gefunden und einen festen Kreis von Leuten, mit denen ich regelmäßig Kontakt hab und was mache (Mittagspause, Happy Hour, Fussball, Wochenende) Hier mal ein paar Fotos, wo wir einen tollen Abend in einem libanesischen Restaurant mit angeschlossenem Tanzbereich verbracht haben.
Besuch in einer Kirche
Ostern habe ich genutzt um hier einen Gottesdienst zu besuchen. Es hat sich angeboten, da Mei mich gefragt hatte, ob ich sie nicht in ihre Kirche begleiten möchte. Es war so ganz anders wie bei uns. Es gibt hier super viele verschiedene Ausprägungen/Glaubensrichtungen. Ich war in einer Christ Bible Church. Das ganze hatte überhaupt nichts von einer Kirche im klassischen Sinne wie ich es kenne. Die Räumlichkeit war ziemlich groß, vom Aufbau hat es mich eher an einen Vortragssaal/Theater erinnert, Sitzreihen im Halbkreis, nach oben hin aufsteigend + Oberrang. Im Zentrum eine "Bühne". Altar usw. nicht vorhanden, kein christliches Symbol wie z.B. ein Kreuz, lediglich ein Bistrotisch, der dem "Priest" als Abstellfläche für sein Glas Wasser gedient hat. Begonnen wurde mit dem singen einiger Lieder von einem Chor, unterstützt von einer Band mit Schlagzeug, E-Gitarre und allem drum und dran. Sehr lebendig. Eins der Lieder hab ich sogar aus der kath. Kirche gekannt, Text war natürlich anders, aber die Melodie war die gleiche. Danach hat der Priester mit seiner Ansprache begonnen. Es wurde kein Wort darüber verloren, dass Ostern ist, es ging mehr um allgemeine Themen wie Nächstenliebe usw. Zwischendurch kam ein Mann auf die Bühne der über die Wasserknappheit in Südafrika berichtet hat. Es wurde ein Film dazu gezeigt, in der am Ende eine Hilfsorganisation um Spenden gebeten hat. Danach hat eine Frau ihre Lebensgeschichte erzählt, wie sehr ihr Gott dabei geholfen hat ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Geendet hat das ganze mit einem Film, der die Botschaft vermittelt hat, dass Gott überall ist.
Dinge wie Gabenbereitung, Kommunion gabs natürlich nicht.
Ich muss sagen, dass ich das sehr interssant fand.
Danach gings zu Freunden von Mei, zum Osterbrunch. War ein sehr schöner Tag, es waren ca. 30 Leute dort, alle sehr aufgeschlossen und freundlich. Am meisten hat mich beeindruckt, dass dort einen Ami kennen gelernt hab, der deutsch konnte. Sowas findet man hier nicht so schnell. Er war noch nie in Deutschland, aber er hat´s im College gelernt.
Six Flags
Montag, 17. März 2008
Nicht wundern
Ich bin gerade dabei hier ein wenig am Layout meines Blogs rumzuspielen. Hab irgendwie noch nicht das passende gefunden. Mal passt die Farbe nicht, mal kann man durch den Hintergrund die Fotos nicht so gut sehen... Ich bin noch nicht zufrieden. So Dinge wie "aktuelles Wetter" fehlen auch noch. Kommt aber jetzt nach und nach wenn ich ein wenig Zeit hab. Was mich nur am meisten ärgert, ich hab´s geschafft bei meinen Spielereien meine Linkliste zu den anderen Informanden rauszuwerfen. Die darf ich also schön brav neu anlegen... Aber das mach ich erst wenn das Layout dann endgültig steht.
Wochenende
Was hab ich so gemacht?
Am Freitag gings nach der Arbeit zur Happy Hour zu Fox & Haunts, einer Art Kneipe/Sportsbar. Es gibt eine Gruppe von Kollegen, aus den verschiedensten Abteilungen, die sich dort regelmäßig trifft. War ein witziger Abend und für mich eine tolle Gelegenheit neue Leute kennen zu lernen, sowie den Kontakt zu anderen zu vertiefen.
Am Samstag war dann man wieder shoppen angesagt. Dieses mal zusammen mit Mei, einer Kollegin (auch wenn wir arbeitstechnisch nichts miteinander zu tun haben). Mei kommt aus Malaysia, hat aber in den Staaten studiert und lebt schon ein paar Jahre hier. Wir haben einen klasse Tag miteinander verbracht, den wir dann bei nem super leckeren chinesischen Essen ausklingen haben lassen. Von dem Essen träum ich jetzt noch, ich muss mich mal gesondert ein wenig über das Essen und die Lebensmittel hier auslassen... das würde jetzt den Rahmen sprengen... Ich war dann erst recht spät daheim und bin direkt totmüde ins Bett gefallen. Sonntag war zuerst eigentlich ein Treffen mit einer anderen Kollegin geplant, das hat aber dann aus Zeitgründen ihrerseits nicht funktioniert. War aber nicht so schlimm, hab eh mal wieder fast den ganzen Tag (diesmal warens 7 Std) dafür gebraucht, bis ich nahezu alle meine Lieben in Deutschland angerufen hatte. Was müsst ihr auch immer alle so lange mit mir quatschen???:-) Nein, ist mir ja auch wichtig und freut mich total, dass das immer so gut klappt und ich mitbekomme was bei euch so los ist!
Das Wochenende war auf jedenfall mal wieder viel zu schnell vorbei.
Sonntag, 9. März 2008
Einkaufen
Das macht hier natürlich richtig Spaß. Hab selbstverständlich den Outlet´s schon ein paar Besuche abgestattet. Kleidungsmäßig gibt´s hier alle Marken die bei uns auch geläufig sind. Es ist natürlich viel günstiger wie in Deutschland und wenn man dann noch den aktuellen Dollarkurs beachtet.... Muss ich ehrlich zugeben, dass ich mich da schon zurück halten muss. Bin ja noch eine ganze Weile hier und kann noch oft einkaufen gehen.
Hab natürlich auch schon einem typischen "Texas"-Laden einen Besuch abgestattet. Ist schon ganz witzig mal durch die Regalreihen, gefüllt mit Cowboystiefel zu laufen. Bisher konnte ich mich aber noch nicht damit anfreunden, mir irgendetwas in der Richtung zuzulegen, auch wenn ich´s eigentlich schon alleine aus Spaß unbedingt machen müsste:-) Aber solche Stiefel sind alles andere als günstig. Da ist man schnell mit 160 Dollar dabei. Nach oben sind natürlich keine Grenzen, die teuersten die ich gesehen habe, lagen bei 1500 Dollar. Was die Optik betrifft, das ist teilweise schon stark Geschmackssache, da halte ich mich besser mit einer Aussage zurück... Aber im Alltag sieht man hier schon hin und wieder, vor allem Männer, mit solchen Stiefel, Hut und rießiger Gürtelschnalle rumlaufen. Eben so wie man sich einen typischen Texaner vorstellt!
Schnee in Texas
Mein Apartment
Wie ich ja bereits geschrieben habe, bin ich nach zwei Wochen im Hotel in mein eigenes Apartment gezogen. Ich wohn nun in einer Apartmentanalge in Euless, hab von hier aus 10 Min zur Arbeit und so 20-25 Min nach Dallas und nach Fort Worth, zum Flughafen ist es auch nicht weit. Fühl mich ganz wohl hier. Es war anfangs gar nicht so leicht etwas passendes zu finden. Es gibt hier zwar überall diese Anlangen, aber da ich was möbliertes gesucht habe, und das hier nicht so üblich ist, wars nicht so einfach. Man kann zwar auch problemlos Möbel mieten, aber das ist relativ teuer. Aber durch einen deutschen Kollegen bin ich dann auf diese Anlange hier gestoßen. Umziehen ist hier relativ einfach, innerhalb von 2-3 Tagen ist alles formale erledigt und man kann einziehen. Alles sehr unkompliziert.
Die Anlagen hier haben nahezu alle, einen Pool, Tennisplätze und einen Fitnessraum. Ist natürlich nicht alles eins zu eins mit unserem deutschen Standard zu vergleichen, aber es ist sauber und völlig in Ordnung.
Musste aber natürlich erstmal ein wenig einkaufen (Küchenaustattung usw.) aber da hatte ich auch ziemlich Glück, da Robert, ein deutscher Kollege vor einigen Tagen zurück gegangen ist und mir seinen Hausstand überlassen hat und ich mir solche sagen wie Bügeleisen, Staubsauger usw. nicht selbst zulegen muss. Denn was mach ich denn mit den Dingen wenn ich wieder zurück gehe? Man muss auch sagen, dass die Amerikaner total nett und hilfsbereit sind, so hab ich z.B. nach Feierabend in einer Bar mit dem Mann einer Kollegin darüber unterhalten, dass ich noch schauen muss wie ich das mit einem Fernseher mache. Zwei Tage später hatte meine Kollegin einen super Fernseher dabei den ich für meine Zeit hier haben kann. Wirklich klasse!
Hier mal ein paar Fotos meiner typisch amerikanischen Bleibe:
Dallas Mavericks
Durch Michael, einem Nürnberger Kollegen, der aufgrund einer Geschäftsreise ein paar Tage hier war, bin ich schneller als gedacht bei meinem 1. NBA Spiel gewesen. Dallas Mavericks vs. Memphis Grizzlies. Das ganze fand im American Airlines Center in Dallas statt. Eine rießige Halle. War allerdings nicht ganz ausverkauft. Dirk hat natürlich auch gespielt. Es ist wirklich wahnsinn, wieviele Fans er hier hat und wieviele ein Trikot mit seinem Namen tragen. Und er ist richtig groß, wir sind zwar schon ein Stück weit vom Spielfeld entfernt gesessen, aber es war trotzdem unübersehbar, dass er einer der größten im Team ist. Die Mav´s haben natürlich gewonnen. Mit 92:81 Punkten. War super interssant das mal zu sehen. Wobei einem das Spiel in der Halle nicht so schnell vorkommt wie wenn man es dann später im Fernseher sieht.
Ankunft in Dallas
Nach 11 Stunden Direktflug und mit einer Stunde Verspätung bin ich dann am Donnerstag, den 31. Januar um 15:30 Uhr Ortszeit am Flughafen DFW angekommen. Bei warmen 20 Grad. Die Einreise in die Staaten hat problemlos geklappt und ich wurde auch direkt sehr nett von Wendy und Tara (zwei Kolleginnen) empfangen.
Die beiden haben mich dann zu meinem Hotel gebracht und ich konnte mich ein wenig erholen. Freitag war dann direkt mein erster Arbeitstag. Wendy hat mich morgens abgeholt (ohne Auto ist man hier schlichtweg verloren) und mich zur Firma mitgenommen. Dort war auch soweit schon alles bestens für mich vorbereitet, Arbeitsplatz, PC usw. Mir wurden die Kollegen vorgestellt und ich hab auch direkt an der ersten Besprechung teilgenommen. Das Team ist ziemlich jung, multikulturell und alle sehr sympathisch.
Da ich kein Auto hatte, war ich am ersten Wochenende erstmal ans Hotel gebunden. Es ist wirklich unglaublich, es ist hier alles sehr weitläufig und es gibt meist nichtmal Gehwege. Die Firma und das Hotel sind in Grand Prairie, das liegt direkt zwischen Dallas und Fort Worth, in beide Städte so ca. 20-25 Min mit dem Auto. Glücklicherweise haben mich dann Samstagabend Wendy und ihr Mann abgeholt um mit mir nach Downtown Dallas zu fahren. Wir waren zusammen im Historic District West End in einem Steakhouse und danach noch einen Cocktail trinken.
Abschied
POS Berlin
So, dann geb ich mal mein bestes, hier regelmäßig darüber zu berichten, was ich während meinem Infojahr im Land der unbegrenzten Möglichkeiten so alles erlebe.
Bin jetzt schon eine Weile hier, aber ich gehe nochmal ein wenig in der Zeit zurück um von Anfang an zu berichten.
Die Vorbereitung in Berlin im Rahmen des POS (Performance Oriented Seminar) sind wie im Flug vergangen. 29 junge Leute aus ganz Deutschland, mit Einsatz in der ganzen Welt, für 4 Wochen zusammen in der Hauptstadt. Ich denke ich brauche nicht näher darauf eingehen und sage nur, dass es für mich eine klasse Zeit war. Da wir nicht nur im Rahmen der Seminare/Planspiele und Trainings sondern auch in der Freizeit eine wirklich unvergessliche Zeit mit viel Spaß zusammen verbracht haben und ich die Möglichkeit hatte super viele nette Leute kennenzulernen. Freu mich natürlich schon jetzt auf das Wiedersehen im Dezember in München zum Abschlussseminar. Ein Highlight möchte ich doch noch hervorheben. Der 1A organisierte Jungesellenabschied von meinem ehemaligen Amberger Azubikollegen Björn, der während unserer Zeit in Berlin gefeiert wurde, da er noch vor seiner Ausreise nach Brasilien seiner Freundin das Ja-Wort gegeben hat. An dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch!
